SEO-Astronomiejahr 2009 – Der Brainrank sei mit Dir
2009 ist das internationale Jahr der Astronomie. Es soll daran erinnert werden, dass Galileo Galilei und Johannes Keppler vor 400 Jahren das erste Mal Teleskope verwendet haben um die Sterne zu beobachten.
Auch wir möchten dieses Jahr ein Blick in die Sterne wagen und uns einmal damit beschäftigen, wie denn die dort draußen lebenden Aliens uns Menschen und unser terrestrisches Internet bewerten. Die Aliens werden sicherlich nicht den Google-Pagerank (Welchen Sinn hat der PR überhaupt noch?) oder den Alexa-Rank abfragen um eine Webseite und somit die dort über uns Menschen zu ergründenden Informationen zu bewerten.
In den Kommentaren zum Alien-Pagerank 12 (http://www.psychic-seo.de/283-interstellares-internet-pr12-backlinks/#comments) hat Frank Oliver Bockelmann (fob-marketing) schon angemerkt, dass ein interstellarer Pagerank wohl eher unwahrscheinlich ist und regt an, dass ein Brain-Rank die wahrscheinlichere Annahme ist. Auch Crazy Girl ist für einen Brainrank.
Wie wäre es wenn wir uns einmal Gedanken über einen Brainrank machen?
Nach welchen Kriterien könnte ein Brainrank berechnet werden?
- Domain-Popularität? (Anzahl an verlinkenden Domains)
- Country-Popularität? (Anzahl an Ländern aus denen die Links kommen)
- Verhältnis von Contentseiten zu Backlinks?
- Anzahl an unterschiedlichen auf der Website verwendeten Wörtern?
- …
Was fällt Euch noch ein?
Wer weiß, vielleicht können wir gemeinsam ja den Brainrank (Beta) ja Realität werden lassen?
Trackback
Interessante Idee. Wie wäre es wenn die Anzahl der Sprachen in der eine Webseite verfügbar ist gezählt wird und in den Brainrank mit einfließt? Also eine Art Language-Popularity
…hmmmmm. Vielleicht an einem prozentualen Verhältnis der eingesetzten (Haupt)Wörter, die das Thema des Blogs bedienen oder eben auch nicht?
Nur ne Idee:-)
Viele Grüsse
Luiza
Cool … dann lasse ich mich doch mal sehr überraschen
LG,
Martin
Also ich bin da heute Nacht auch mal in mich gegangen und dabei ist mir folgendes eingefallen:
- Popularitäty (da der BrainRank ja intergalaktisch ist, sollte er definitiv nicht die landeseigenen – linkpop – zählen, auch nicht die internationalen – domainpop – sondern die aus allen Universen und Welten: IP-Pop
- Dann wäre es auch nicht wenn der die Anzahl der Seiten auf der Domain berücksichtigt und diese ins Verhältnis setzt mit der durchschnittlichen Anzahl an eigenem Content. Gibt ja Leute die haben viel Seiten mit ganz wenig drauf und andere wiederum haben weniger Seiten, dafür aber jeweils gut was drauf. Eigener Content wäre dabei natürlich auch wichtig, denn z.B. die Kommentare bei Blogs sind ja nicht eigen sondern Fremdcontent
- Da wären wir dann beim nächsten Punkt, und zwar der Fremdcontent. Da Brain ja bekanntlich auch was mit Hirn zu tun hat, sollte der Brain Rank den Fremdcontent nicht wirklich positiv werten (stammt ja nicht aus dem eigenen Hirn des Seitenbetreibers). Und zwar wäre mir da so etwas eingefallen, dass es z.B. bei 50% Fremdcontent (im Verhältnis zum Gesamtcontent) einen Punktabzu gibt und dann einen weiteren bei 75% Fremdcontent… irgendwie so was.
- Ach ja, und weil Hirn ja bekanntlich nicht vom Himmel fällt und auch nicht vererbbar ist, sollte der BrainRank definitv nicht vererbbar sein. Schließlich wollen wir ja einen Handel mit Hirnmasse vermeiden
Obwohl bei vielen sinnvollen Kommentaren doch auch eine Menge Hirnschmalz zusammenkommt. Der Brainrank einer Seite sollte denke ich nicht dem jeweiligen Autor, sondern eben der Seite zugedacht werden. Und wenn die Seite eben viele “Autoren” hat, die nicht nur Kommentare hinterlassen wie “cool page” oder “interesting” sondern auch ihr Hirn anstrengen, dann kommt dies ja der Seite und ihrem Brainrank zugute?!
Ich denke bei der Popularity übrigens ähnlich wie Crazy Girl. Einfach eine Link-Pop oder Domain-Pop als Wertung zu nehmen halte ich für nicht sinnvoll.
Aber vielleicht kann man eine Art Kombination aus tld-Pop und tld-Content als Faktor kreieren?
Ich denke, wenn eine Seite einen .co.uk-Backlink kassiert, aber keinen englischen Inhalt hinter der verlinkten Seite bieten kann, ist dieser Link sicherlich weniger wert als wenn ein .nl-Link auf eine Seite führt auf der auch Niederländische Inhalte zu finden sind.
Bekommt eine Website nun Links aus 5 verschiedenen tld-Ländern, dann sollten die 5 Länder als Faktoren für den BR gezählt werden, WENN denn jeder der Links auch auf eine Seite führt, die in derselben Sprache Infos bereithält.
Ich bleibe aber Gegner nun die Links ansich zu zählen. So sollten 5342 Links aus 3 Nationen auch nur für 2 zählen, wenn in der verlinkten Seite nur 2 Sprachen aufgegriffen werden
Sich Gedanken über die IP-Pop von intergalaktischen Links zu machen halte ich noch für überfrüht, solange wir diese nicht erkennen können.
Ich finde es spannend nicht nur zu theoretisieren, sondern tatsächlich für uns nachvollziehbare Faktoren zu finden, mit denen wir vielleicht tatsächlich eine Formel entwickeln könnten, von der wir glauben, dass Aliens auf diese oder ähnliche Weise unseren Seiten vielleicht einen Brainrank verpassen.
Sobald wir erste messbare Kontakte mit dem intergalaktischen Netz haben, können wir die Faktoren ja anpassen und eventuell um weitere Punkte erweitern?!?
Bin mal gespannt was Ihr dazu sagt, bzw was Euch noch einfällt.
Ich habe da mal versucht ein kleines Modell aufzubauen:
- Die Seite wird nach Code-Ballast durchsucht und entsprechend belohnt/bestraft (wer einen vollgeblähten CSS-Code hat wird bestraft)
- Die Seite wird nach Nationalitäten untersucht (pro Sprache einen kleinen Extra-Punkt)
- Die Seite wird auf Wordvariation untersucht (zu starke SEO-Optimierung wird bestraft, z.B. wenn von 1000 Worten 80 das Wort “Auto” sind)
- Die Seite wird auf Individualität untersucht (dazu wird Google zur Prüfung der Verbreitung des Begriffes, welcher den Domain-Namen bildet, genutzt)
- Die Seite wird auf Einkommende Links geprüft (wobei es 3 Staffelungen gibt: “Unbekannt” (0-20), “Normal” (21-200) und “Stark gelinkt” (201-unend.) )
Was würdet Ihr noch hinzunehmen?
Ich glaube die Außerirdischen würden mit den Ohren schlackern, wenn sie sehen, wie kompliziert wir uns das Leben machen. Schließlich gehen wir Menschen jeden tag arbeiten und haben wenig zeit für unsere eigenen Interessen.
Der Ansatz und die Grundidee finde ich jetzt schon mal sehr spannend. Allerdings wird es schwierig mit der Umsatzung. Wie soll das denn klappen? Wie habt ihr euch das vorgestellt? Dafür fehlt glaube ich einfach das Hintergrundwissen und einige Infos, die man nur als Profi erhalten wird.
Aber falls ihr es doch machen solltet und es vielleicht auch noch klappt sagt Bescheid. Es wäre durchaus wert sich das Ganze anzusehen. Neugierig wäre ich nämlich schon darauf.
PS: Peter es gibt keine Aliens Diese Illusion muss ich dir leider rauben
@Uschi … vielen Dank, wir werden Euch hier auf dem Laufenden halten. btw wie kommst Du darauf, dass es keine Außerirdischen da draußen gibt? Sollen wur wirklich die Einzigen sein?
@Peter … wir können alle nicht wissen in welcher Form Außerirdische existieren und wie sie denken. Wir stellen hier nur Vermutungen einer möglichen Denkrichtung an … vielleicht kennen sie auch so etwas wie Freizeit nicht und forschen nur – versuchen mit jeder Sekunde hinter jedes einzelne Geheimnis des Universums zu kommen – vielleicht auch dahinter was wir unter Freizeit (oder Arbeit) verstehen?
@Andreas … wie wäre es mit einer Demonstration, Deine Ausführungen klingen als hättest Du schon etwas vorbereitet?
Gerne Doch.. Psychic-Seo
Ich habe eine kleine “Beta-Version” des Brainranks programmiert, die meine oben genannten Punkte einbindet.
Schaut’s euch mal an:
http://gshare.de/brain-rank/
Hallo Andreas, sieht ganz nett aus Dein Tool. Es wäre noch schön, wenn Du uns ein wenig mehr Transparenz in die Berechnung gibst.
Vielleicht könntest Du zu jeder Auswertung ausgeben was geprüft und wie es bewertet wurde.
Beispiel:
Du hast xx Zeilen CSS- und Javascript-Code Ballast. Wertung: 1/10 (yy% Einfluss auf den BR)
Du hast eine starke SEO-Ausrichtung (Keyword-Density für “word” von xx%). Wertung 3/10 (yy% Einfluss auf den BR)
…
Du hast einen Brainrank von X
So könnten wir hier weiter diskutieren welche Kriterien wie bewertet werden sollten, welchen Einfluss sie haben sollten, …
Vielleicht setzt Du auch einen kleineren Erklärungstext noch darunter damit am Ende jedem alles klar wird
Ich möchte einmal versuchen, den kleinen Unterschied zwischen irrdischem SEO und galaktischem Psychic SEO, in puncto PSI und Suchmaschinenoptimierung zu erklären, wie ich ihn mir vorstell(t)e – just for fun:
Obwohl die Suchmaschinenbetreiber stets bemüht sind, eine Art Brainrank im Sinne von “nützlichem Informationsgehalt”, “semantisch korrektem Bezug”, “ehrenwertem vor unehrenhaftem Webinhalt”, … herzustellen, war der hypergalaktische Brainrank meinerseits eigentlich als eine “von Menschenhirn nicht messbare Größe” gedacht.
Ich gehe davon aus, dass wir ein feinmaschiges Netzwerk von gedanklicher Verbundenheit, Erinnerungen, die zu erweitertem Wissen, neuen Denkanstößen und Erneuerung führen, mit einfachen Mitteln wie Linkpop, IP-Pop oder Reichweite nicht erfassen können.
Den Brainrank können wir mit unseren kleinen grauen Zellen nicht durchleuchten. Er dürfte deutlich “lichter” sein als alles, was wir dem “gesunden Menschenverstand”, den grauen Zellen, zugestehen. “Lichter” deswegen, weil hypergalaktisches Wissen mit Sicherheit auf der Verarbeitung nahezu ausschließlich positiver Informationen beruht. Dies wiederum können wir leicht nachvollziehen, denn wer erinnert sich schon gerne an Negativerfahrungen? Wer beschäftigt sich gerne fortlaufend mit negativen Dingen?
Um Neues zu schaffen, ist eine ganze Menge positive Energie erforderlich, Kraft und Ausdauer. Und wie stellen wir uns eine solche Energie vor? Mit einfachen Worten: “als ein sehr, sehr helles und schnelles Licht, das dem einen oder anderen vielleicht den Weg (er)leuchten kann.” Menschen brauchen dazu materielle Dinge. Sicht und greifbar müssen sie sein. Ohne Kabel, Strom und Internet kann ein gewöhnlicher, irrdischer SEO nicht arbeiten. Von den Übertragungswegen des Brainrank scheint er noch sehr weit entfernt zu sein.
Die einzige Möglichkeit, sich dem Brainrank zu nähern, wäre logischerweise die fortlaufende und konsequente Produktion positiven und weiterverwertbaren Contents, die Verbreitung hilfreicher Ideen und Denkanstöße, welche von Lesern und Suchmaschinen auch heute schon hoch geschätzt werden. Masse UND Klasse ebnen dem SEO seinen Weg.
Ein Psychic SEO hat hier sicherlich gewisse Vorteile. Doch auch US-Präsident und Papst haben den Weg des Brainranks bereits erfolgreich eingeschlagen. Heute noch auf YouTube, doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis man auf Erden Voting-Portale für Lichtgestalten einführen wird. Möglicherweise haben die Top 10 der Lichtgestalten eine gewisse Chance, im nächsten Leben auf höherer Ebene mitspielen zu dürfen. Die übrigen aber werden sich in Bescheidenheit üben müssen. Wer weiß, möglicherweise haben sie noch einige Leben vor sich, bis auch für sie die Chance zum greifen nah erscheint, sich mit hypergalaktischem Wissen und Brainrank zu vereinen.
[...] Begriff BrainRank hat etwas Magisches an sich und trägt in SEO-Kreisen manchmal zur Verwirrung bei. Ein bisschen Spaß muss [...]
Would it be possible to make a version of this informational article in English too? My German is not that good and I really don’t want miss the tips stated here.
Lebendige Diskussion, meine Deutsch ist auch nicht so gut. Das ist alles was ich sagen kann. Uebrigens, fuer Astronomie interessiere ich mich immer.
Raniologi’s letzter Blog Beitrag..ANTARES
Lustig, Psychic-SEO hat einen Brainrank von 12 beim Tool von GShare.de (weiter oben in der Diskussion).
Super interessanter Artikel…
das muss ich mir mal zu gemüte Führen.