Die Geomantie ist die Weissagung der Erde. Sie wird schon seit langem in der Tradition verschiedener Kulturen und Religionen benutzt, um zum Beispiel verschiedene Dinge zu unterstützen oder vorauszusehen. Vor allem in Europa hat sich ein interessantes System durchsetzen können.
Erfunden und dargelegt wurde dieses System vom Philosophen Robert Fludd. Es besteht insgesamt aus 16 Figuren mit jeweils vier Linien. Diese können entweder einen oder auch zwei Punkte haben. Alle Figuren haben eine bestimmte Bezeichnung und gehen auch mit einem Orakelspruch einher. Dieses besondere Orakel kann man selbst für sich und auf seine Seite jeweils anwenden.
Wenn man sich zum Beispiel der Figur Gewinn widmet, dann findet man in der ersten Linie zwei Punkte, danach einen, dann wieder zwei und wieder einen. Dies ist zu beziehen auf den Aufbau der Texte und der Relevanz. Generell sollte man beachten, dass man mindestens 200 Wörter Inhalt auf einer Seite unterbringt. Bei jedem Schritt möchte der Mensch genügend Informationen bekommen, sonst empfindet er diesen Schritt für irrelevant und verlässt die Seite sehr schnell. Mit dem Orakel der Geomantie merkt man auch, wie man diese Texte aufbauen sollte. Die ersten zwei Punkte stehen natürlich für die hohe Relevanz. Hier sollten wichtige Inhalte zuerst verarbeitet werden, sodass man auf den ersten Blick alles Wichtige erkennen kann. Natürlich zählt hier eine gewählte und große Überschrift mit hinein.
Doch wie wende ich das jetzt an?
Text auf einer Seite ist nach dem geomantischen Orakel in vier Abschnitte zu unterteilen. Bei der Figur Gewinn ist der zweite Abschnitt weniger relevant oder mit weniger Neuwert versehen. Hier sollte man eher den ersten Abschnitt oder die Überschrift noch gut erklären.
Damit der Besucher jedoch interessiert bleibt, sollte der dritte Abschnitt wieder interessant sein und Neuwert besitzen und im vierten Abschnitt sind abschließende Worte unterzubringen, bei denen die Relevanz auch wieder sinken kann.
Nach diesem Prinzip gibt es noch weitere Figuren und Linien, an die man sich halten kann und seinen Text entsprechend aufbauen kann. Wichtig dabei ist jedoch immer, dass man nicht mehr als 1.500 Wörter auf einer Seite unterbringt, denn zu viel Inhalt auf einmal kann der Mensch nicht überblicken und er verschwindet desinteressiert. Die vier Abschnitte können jedoch helfen, nach bestimmten Figuren zu handeln und somit zum Beispiel den Gewinn und die Relevanz der Seite zu erhöhen und das Interesse der Besucher zu bewahren.
Search Engine Engineers sind tatsächlich geomantisch gebildet hat mir ein Informant bei Google verraten und da Suchmaschinenbots naturgemäß versuchen sollen die Relevanz einer Seite FÜR den Suchmaschinennutzer zu ermitteln gehen sie genauso in der Beurteilung von Texten vor. Sie “scannen” den Text flüchtig, widmen sich dem ersten und dritten Absatz und erkennen an diesen beiden die Relevanz eines Textes und stufen ihn ein. Dies dient sowohl der besseren Indizierungs-Qualität wie auch der Geschwindigkeit! Oder was glaubt Ihr warum Google so schnell ist?
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