Mit Wurmlöchern durch die Serps
Im Jahr der Astronomie 2009 ist der Psychic SEO Blog nicht der einzige, der sich auch den im Internet wiederzufindenden atronomischen Phänomenen widmet. Wir haben einen weiteren Blog gefunden, der das Wurmloch als Phänomen der SEO entdeckt hat.
Der Vollblutseo ist findet eine weitere Erklärung für Wurmlöcher im Internet und ist in der Lage diese sogar zu reproduzieren. Der SEO widmet sich vor allem dem Phänomen der Blogposts, welche vollkommen aus dem Nichts im Serps-Raum auftauchen, obwohl sie nicht zu den klassischen 10 Ergebnissen gehören. Dass es sich hierbei um temporäre Wurmlöcher handelt, wie sie beispielsweise aus dem Star Trek-Universum bekannt sind. Ein kleiner Reiz der Sinne des Googlebots genügt, um einen schmalen Korridor zu öffnen zu lassen, der den Blogpost auch zu umkämpften Begriffen in die Serps transportiert, die in der Regel nur mit viel Geduld erreichbar wären. Doch leider ist dieser Erfolg genauso kurzfristig wie plötzlich.
Die Bemühungen Googles um den Microblogging-Dienst Twitter zeigen allerdings, dass solcher Art der temporären Korridore in Zukunft öfter zu sehen sein werden. Die Serps sollen einen noch aktuelleren Charakter bekommen, der Google als Anlaufstelle für aktuelle News attraktiver machen wird (und vielleicht dem ein oder anderen News-Portal Besucher entreißen wird).
Sehen wir diese Erforschungen der universellen Phänomene der temporalen Korridore oder Wurmlöcher, die Blogposts transportieren, mit erwartungsvollen Augen und offenem Geist, dann lässt sich schon jetzt erkennen, dass Google eine neue Generation von SEOs hervorbringt, die nicht mehr nur klassisches Pushen von Webseiten in die Google Serps beherrschen, sondern es vor allem verstehen die Risse in den Serps zu erahnen, die richtigen Momente abzuwarten um temporäre Listings in den Serps zu erzeugen, die dem Kunden den meisten Mehrwert bieten.
Trackback
Es bleibt abzuwarten, ob die von Twitter erzeugten temporären Korridore den Charakter “singulärer” Ereignisse nicht aufweichen und diese in statistischem Rauschen schlicht untergehen. Die Frage, ob diesem Dienst unter den Fittichen von Google noch die Macht erhalten bleibt, kalkulierbare Risse im SERPs/Zeit Kontinuum zu erzeugen, sei gestattet. Aktualitäts-Overkill könnte durchaus bewirken, dass ein Algorithmus sich mehr erfreut als der geneigte SEO mit offenem Geist.
Gruß Füßling